Projektinterview JAS Forwarding GmbH

Branche: Luft- und Seefrachtservice, Third Party Logistics, Verzollungsdienstleistungen
Umsatz: rund 110 Mio. EUR in Deutschland

Optimierungsmaßnahmen:

  • Optimierung einer jährlichen Lohn- und Gehaltsrunde
  • Weitere Implementierung in bestehendes HR-System
  • Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität sowie der Mitarbeiter-Bindung
  • Unterstützung bei der internen Kommunikation

Referenzinterview mit Herrn Jürgen Erdt, Managing Director Germany bei der JAS Forwarding GmbH

Können Sie kurz in eigenen Worten beschreiben, was das Ziel des Projektes war?

Erdt: Das Ziel des Projektes war zunächst die Einbindung sämtlicher gesetzlicher Möglichkeiten an steuerlichen Zuwendungen in eine jährliche Lohn- und Gehaltsrunde. Damit sind wir in der Lage die jährlichen Lohnanpassungen – egal ob tarif- oder inflationsbedingt – mit steuerfreien Zuwendungen abdecken zu können. (Das Unternehmen JAS Forwarding ist nicht tarifgebunden, orientiert sich bei Lohnanpassungen aber an branchenüblichen Tarifen, Anm. d. Red.) Der zweite Schritt des Projektes war die weitere Implementierung solcher steuerlich begünstigter Bausteine in unser bestehendes Lohn- und Gehaltssystem, selbstverständlich ohne Netto-Nachteile für unsere Mitarbeiter.

Waren Sie zu Projektbeginn skeptisch oder eher aufgeschlossen?

Erdt: Grundsätzlich waren wir schon zunächst etwas skeptisch, da wir bisher – abgesehen von Jobtickets oder Benzingutscheinen – keine wirklichen Erfahrungen mit den weiteren steuerlichen Möglichkeiten gesammelt haben. Die Skepsis hat sich jedoch aufgrund der umfangreichen Information von Kloepfel Personalmanagement zu den vorhandenen steuerlichen Möglichkeiten sehr schnell gelegt.

Was waren die größten Herausforderungen zu Beginn des Projektes?

Erdt: Eine große Herausforderung war zunächst einmal die interne Kommunikation. Zuerst war die Schulung des erweiterten Management-Kreises zu den Vorteilen einer Einbindung der steuerfreien Extras sehr wichtig, um mit einem One-Voice-Approach den Mitarbeitern gegenüber aufzutreten. Im zweiten Schritt musste Aufklärungsarbeit bei den Mitarbeitern geleistet werden, da auch hier zwar keine grundlegende Ablehnung, aber eine gewisse Grundskepsis vorhanden war, zum Beispiel hinsichtlich der Sozialbeiträge oder der Rente. Daher war meines Erachtens die interne Information und Aufklärungsarbeit die größte Herausforderung.

Wie ist das Feedback Ihrer Mitarbeiter zu der optimierten Nettolohnerhöhung gewesen?

Erdt: Die Skepsis ist auch hier sehr schnell gewichen, als gesehen wurde, dass es keine Nachteile für die Mitarbeiter persönlich gibt und man ein reales Beispiel hatte. Dadurch bekamen die Leute ein gewisses Vertrauen in die Vorzüge, die dieses Modell bietet.

Wie würden Sie die Arbeitsweise von Kloepfel Personalmanagement beschreiben?

Erdt: Von Anfang an war eine gute Zusammenarbeit gewährleistet. Kloepfel Personalmanagement ist dabei einerseits mit einer fachkundlichen Beratung durch einen Steuerexperten aufgetreten, der die steuerrechtlichen Fragen klären konnte. Andererseits wurden Projektmanagement-Kompetenzen vermittelt, also wie ein derartiges Projekt abläuft, wie man die Information gestaltet oder welche Erfahrungen aus anderen Projekten gemacht wurden. Dies empfand ich als eine sehr gute Kombination und unterstrich die kompetente Zusammenarbeit.

Gemeinsame Optimierungen sind auch immer personenabhängig. Wir sprechen davon, dass wir in den Projekten Kollegen auf Zeit sind. Wie war Ihr Empfinden?

Erdt: Wir hatten immer die Möglichkeit, egal ob bei steuerrechtlichen oder organisatorischen Fragen, nachzufragen und Rat und Tat einzuholen. Auch durch den Versuch gewisse ‚Milestones‘ abzuarbeiten entstand sicherlich ein sehr enger Kontakt.

Wie ist Ihr Fazit nach Projektende?

Erdt: Diese erste Zusammenarbeit sehen wir als einen Einstieg in die Thematik der Lohnkostenoptimierung. Durch das Integrieren der steuerlich begünstigten Bestandteile konnten wir im ersten Jahr unsere Lohnkosten erheblich reduzieren und gleichzeitig unsere Mitarbeiter mitnehmen, was sehr wichtig war, um auch in Zukunft eine Akzeptanz für solche Sachleistungen zu haben. Daher ist dies eher ein Zwischenschritt als ein Projektende, um auch in Zukunft das Thema verstärkt in Lohnanpassungen zu integrieren.

Würden Sie Kloepfel Personalmanagement weiterempfehlen?

Erdt: Durch die sehr professionelle und positive Zusammenarbeit mit Kloepfel Personalmanagement kann ich eine Kooperation auf jeden Fall weiterempfehlen.